Geboren in Wien, Studium der Theater- und Musikwissenschaft an der Universität Wien, Musiktheaterregie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien sowie bei Ruth Berghaus (Meisterkurs Berlin). Mitarbeiter u.a. von Ruth Berghaus, Olivier Tambosi und Hans Neuenfels u. a. an der Volksoper Wien, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, am Opernhaus Zürich, an der Staatsoper Stuttgart und am Staatsschauspiel Stuttgart.

Seit 1992 eigene Opern- und Schauspielinszenierungen in Österreich (u. a. Neue Oper Wien, Wiener Festwochen, Festival Osterklang, Wiener Taschenoper, Grazer Oper), Belgien (de Singel Antwerpen), Deutschland (u. a. Ballhaus Ost Berlin, Turmtheater Regensburg), den Niederlanden (Stadsschouwburg Amsterdam) und Großbritannien (Mayfest Festival Glasgow) mit Schwerpunkt auf Ur- und Erstaufführungen, u. a. von Kurt Schwertsik, Olga Neuwirth, Marc-Anthony Turnage, Gerd Kühr, Wolfgang Sauseng sowie Thea Dorn und Werner Schwab. Daneben inszenierte er u. a. Werke von Henry Purcell, Jacques Offenbach, Kurt Weill und Georg Büchner.

Ab 1992 auch dramaturgische Tätigkeit und diverse Programmheftbeiträge u. a. für das Opernhaus Zürich, die Volksoper Wien und die Wiener Taschenoper.

Von 1995 bis 1997 war Leo Krischke Künstlerischer Leiter der Wiener Taschenoper.

Seit 1999 ist er Künstlerischer Leiter des ensemble adhoc Wien.

2001/02 hatte er eine Gastprofessur für Regie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien inne. 2003 übernahm er die Gesamtleitung des Festivals „Marleni – Film-Theater-Dialog“ über Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl, eine Kooperation zwischen dem ensemble adhoc, dem schikaneder und Offene Kanäle Österreich im schikaneder in Wien.

Ebenfalls 2003 war er Gewinner beim Finale des Internationalen Wettbewerbs für Regie und Bühnenbild „ring.award.03“ in Graz. 2008 gewann er bei „operare08 - Interdisziplinärer Realisierungswettbewerb“ der Zeitgenössischen Oper Berlin.

Seit 2005 ist Leo Krischke auch als künstlerischer Produktionsleiter bei der RuhrTriennale tätig.

Leo Krischke